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"Dark Love Poems"
 

Einst erhob ein diabolischer Engel am schwarzen Horizont der Düsterrockszene seine blutroten Schwingen, um in einem musikalischen Sturm die Herzen zu erobern. Einst war 2002, als die frisch erblühten Blutblumen ihr Debut-Album „Diabolic Angel“ auf die Mission schickten, das stets nach neuen musikalischen und lyrischen Ergüssen dürstende Land und seine sehnenden Seelen in Flammen zu setzen. Und der Engel war erfolgreich – durch erfolgreiches Touren (u.a. mit Anathema, Subway to Sally, Crematory…) und diverse Festivals (Taubertal, Mera Luna, Summer Breeze, WGT etc.) hinterließ die Band brennende Spuren. Kaum ein Jahr später stürzten sich die BLOODFLOWERZ in ein Inferno aus Todsünden und Tugenden – sie fachten mit dem nicht weniger erfolgreichen Nachfolger "7 Benedictions / 7 Maledictions" das flackernde Feuer in den Herzen der wachsenden Fangemeinde weiter an. Mit ihrem eigenständigen Sound, in dem stets scheinbar widersprüchliche Gegensätze aufeinander prallten, um sich in wilder Umarmung zu vereinen, etablierten sich die Bloodflowerz in den CD-Regalen und auf Live-Bühnen zur festen Größe.
Dann legte sich fast 2 Jahre Stille über die Blumen… Doch wer nun dachte, sie wären welk oder gar nur noch Mythos, täuschte sich gewaltig. Zwischen weltlichen Plagen wie Magister- und Diplomarbeiten, persönlichen Schicksalsschlägen und individueller Sinnsuche, die zu einschneidenden Wandlungen im Bloodflowerz-Kosmos und somit auch Line-Up führten, befreiten sich die Urblüten Kirsten Zahn (voc) und Tim Schwarz (dr) von welkem Blattwerk, nutzlosen Dornen und sammelten in aller Ruhe die Kraft für ein neues, zündendes Album. So wuchs und reifte aus dunklen Monaten und Jahren nach und nach im Geheimen ein Song nach dem anderen. „Es gab nie die Frage, ob die BLOODFLOWERZ weiter machen würden – es war nur die Frage ob wir tatsächlich Musiker finden können, die musikalisch und auch im Herzen wahre Blutblumen sind. In den Songs steckt so unendlich viel Herzblut, würden sie von den „falschen“ Händen berührt, würde sie sterben…“ Doch Kirstens verschmitztes Lächeln bestätigt was man auf „Dark Love Poems“ zu hören bekommt – eine absolut harmonische Vereinigung von sinnlichem Gesang, treibendem Schlagzeug, gefühlvoller Gitarre und groovendem Bass. „Jochen Laser (guit) und Jan Beckmann (b) ergänzen die Band perfekt – mit Herz und Rhythmus konnten sie den Songs noch das ganz besondere Etwas verleihen.“
Mit nie versiegter Leidenschaft, neuem Line-Up und einem fantastischen neuen Album kehren die BLOODFLOWERZ nun 2006 voller Energie zurück auf die Bildfläche, um die Welt erneut zu verzaubern; „Dark Love Poems“ - eine Botschaft, die hungrige Herzen mitreißen wird; ein Manifest, das den gewaltigen Emotionen mit ihrem ganz besonderen und eigenen Verständnis von Gothic, Rock’n’Roll, Metal und Pop eine kraftvolle, melodische Stimme schenkt.
Mit dunklem Herzschlag und strahlender Hingabe vollziehen die BLOODFLOWERZ gereifter, nachdenklicher und ehrlicher als je zuvor eine Gratwanderung zwischen den Extremen musikalischer und emotionaler Leidenschaft. „Ein wahres Kunstwerk ist ein blutendes, pochendes Stück der Seele des Künstlers…“ beschreibt und offenbart Sängerin und Hauptsongwriterin Kirsten die Kraft und Motivation für ein derart tief greifendes Album. Musikalisch und Textlich lässt „Dark Love Poems“ keine Kompromisse zu – gnadenlos ehrlich und schonungslos dringen die Poeme bis ins innerste ein, offenbaren blutende Wunden, zeigen wütende und verzweifelte Tränen, vernichten Hoffnungen und enthüllen neues Licht – von Anfang bis Ende nehmen sie den Hörer mit durch eine aufregende Achterbahnfahrt der Gefühle, die einen grausam zu Boden wirft, einsaugt, ausspuckt, um einen am Ende doch voller Liebe und Gnade in behütende und hoffnungsvolle Arme zu schließen.
„Dark Love Poems“ verzaubert und berührt mit hypnotisierenden Melodien, herzzerreißenden Bekenntnissen voll tiefster Trauer, verträumte Balladen und zerschmetternden Erkenntnissen unmenschlicher Grausamkeiten und durchläuft so eine facettenreiche Reise durch Abgründe und Hoffnungen der Liebe. So finden schwermütige Songs wie „Illusionary Fields“ Antworten in der beflügelten Stimmung von „Healing Hearts“ oder der träumerischen Harmonie von „Dark Angel“; das wütende Temperament von „Violent Voices“ mündet in treibende Rhythmen wie dem ohrwurmlastigen „The Last Dance“. Ganz besonders wichtig war den BLOODFLOWERZ bei der finalen Umsetzung der Songs eine außergewöhnliche Untermalung der textlichen Emotionen. So wurde nicht ausschließlich auf moderne und traditionelle Keyboardsounds zurückgegriffen, sondern die Atmosphäre durch den menschlichen und warmen Charakter live gespielter klassischer Instrumente ergänzt und veredelt. Der hypnotisierende Klang der Schalmei bei „Anthem for a Stranger“ zieht sofort erbarmungslos in seinen Bann; die grazile, singende Violine bei „The Fool and the King“ unterstreicht die Traurigkeit der poetischen Aussagen.
Eine wundervolle Sammlung dunkler Poeme, die mit wilder Wucht und berauschendem Tiefgang Herzen und Ohren verzaubern werden.
Elf Songs, durch die Hand von Alexander Krull / Mastersound Studio in einen brillanten und atmosphärischen Sound gewandet, veredelt durch das fantastische Artwork von Timo Würz und die außergewöhnlichen Fotos von Spooky Sally, machen aus „Dark Love Poems“ ein ganz besonderes Album mit berauschendem Tiefgang.