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"Brand new Drug"
 

MICHELLE DARKNESS – von der Dunkelheit ins Licht.

THC ist nach wie vor illegal, Nikotin neuerdings aus den Kneipen und Clubs verbannt und Alkohol spätestens am Morgen danach eine zweischneidige Sache. Was also tun? Radikal rauschfrei rocken? Nein. Empfehlenswerter ist der Griff zu „Brand new Drug“, dem alle Sinne in Schwingung versetzenden ersten Solo-Werk von MICHELLE DARKNESS.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert „Droge“ als Wirkstoff, der die Funktionen eines lebenden Organismus zu verändern vermag. Euphorisieren, Aufputschen, Runterbringen. Die Songs, die Mr. Darkness hier auf einem samtig ausgeschlagenen Rockbrett serviert sind für diese Zwecke genau der richtige Stoff! Kein synthetisches Massenprodukt, sondern naturbelassene Emotions-Stimulatoren, die es in sich haben. Verführerisch düster, vehement doomig und verdammt clever. Eingespielt in den Sonic Pump Studios (Apocalyptica/ Amorphis/Children Of Bodom,…), gemastered in den Finnvox Studios.
Kurz: Made in Hell Sinki/Finnland.
„Brand New Drug“, das brandneue Solo-Album aus dem geheimen Drogenlabor von MICHELLE DARKNESS, ist ein wirklich gefährlicher Stoff, der sofort süchtig macht. Nicht umsonst wird der charismatische Sänger von END OF GREEN als der neue Shootingstar der metallischen Gitarren-Dunkelszene gehandelt. Die Zukunft gehört MICHELLE DARKNESS, der seine Songs mit voller Wucht aus den dunkelsten Abgründen ins Licht der Welt bratzelt. So ganz nebenbei ist es ihm gelungen, mit „Love Will Tear Us Apart“ eine der schönsten Cover-Versionen des bisher unerreichten Klassikers zu produzieren. Unterstützung erhielt er dabei von HANNA PAKARINEN, der finnischen Gold- und Platin-Chartstürmerin, deren Stimme MICHELLEs dunkle Vocals so wundervoll ergänzt, dass auch Ian Curtis seinen Segen geben und in seinem Grab mit knochigen Fingern den Daumen hochhalten würde.
Die Photos zum neuen Album wurden an einem sonnigen Sonntag in (und im Garten) der Kirche von Starphotograph (im doppelten Sinne des Wortes) FELIX FLAUCHER geschossen, und nach der Sichtung von Hunderten von Bildern fiel die Wahl für das Coverphoto schließlich auf ein Photo, auf dem MICHELLE auf einer Wiese vor der Kirche auf dem Boden liegt. FELIX dazu: "Ich finde es immer wieder cool, wenn unerwartete und ungeplante Dinge passieren; da mache ich unzählige Aufnahmen mit verschiedenen Hintergründen, immer wieder wechselnden Outfits in verschiedenen Räumen, versuche, unterschiedliche Stimmungen einzufangen, experimentiere mit Waffen, Blut und dem ganzen Scheiß, und dann gehen wir raus in den Garten und überlegen, ob es nicht eine gute Idee wäre, wenn MICHELLE sich ins Gras legt... und ZACK... Das ist das Cover des neuen Albums."
Und weiter: "Ich arbeite sehr gerne mit Tageslicht und dachte zuerst, dass ich jemanden mit dem Namen DARKNESS wohl kaum im Freien photographieren kann. An solch einem sonnigen Tag. Nachdem ich also sogar kurz überlegt hatte, ob wir in den Keller müssen, freut es mich sehr, dass wir schließlich völlig begeistert von einem Bild aus einer Serie waren, von der ich ursprünglich nicht gedacht hätte, dass es überhaupt funktionieren könne." Wie ist es zu dieser einmaligen Kooperation gekommen? FELIX: "Der Kontakt kam über Iris von Focusion zustande, und es gab im letzten Jahr ein fettes Weihnachtskonzert von ANDY DEATH, einem Weggefährten von MICHELLE, in der Stuttgarter Röhre. Wir haben dazu eine Photoausstellung an den Start gebracht und mit ein paar Freunden den Wodka der Band weggebechert." So beginnen die meisten Geschichten über lebenslange Freundschaften ;-).
Handgemacht und direkt lotet „Brand new Drug“ die unterschiedlichsten Facetten seines musikalischen Schattenreichs aus. Frei von Genre-Zwängen, aber immer bereit, lustvoll mit vorhandenen Klischees zu spielen. Egal, ob er den Joy Division Klassiker „Love Will Tear Us Apart“ als elektronisch unterfüttertes Duett präsentiert oder mit dem Opener „My Sweet“ an der Seite alter 69 Eyes Hymnen durch die nächtlichen Straßen zieht – die neue Droge des End Of Green Fronters öffnet das Bewusstsein für einen unberechenbaren Trip, auf den der emsige Songschreiber und Multiinstrumentalist auch Gäste wie Gitarrist CHRISTIAN HECTOR (Ahab/Midnattsol) oder Entwine-Stimme MIKA TAURIANEN mitnimmt.

Wie heißt es doch so schön in einer der Nummern? „There’s a bad moon rising over Darklandcity”. Genau. Und gleich daneben funkelt mit MICHELLE DARKNESS ein Stern, dessen letztes Geheimnis nach all den Jahren des mit Leib und Seele gelebten Rock’n’Roll nach wie vor nicht gelüftet ist.
„Brand new Drug“ hat alles, was Freunde des charismatischen Sängers erwarten werden, öffnet aber auch den Blick auf noch unbekannte Seiten. Kreativität und eine kräftige Dosis rockende Melancholie: Dieses Album ist akut suchtgefährdend!