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"Two"
 

Künstler: DE/VISION
Titel: TWO
VÖ-Datum: 24. September 2001
Produzent: GEORG KALEVE
Studio: Pizza Hat Berlin; Berlin Mikrokosmos; Palais Aux Etoile (Bremen)

Spätestens mit ihrem 1998 zu ihrem zehnjährigen Bestehen veröffentlichten Album "Monosex" ist die deutsche Progressive-Pop Band DE/VISION erwachsen geworden. Während Steffen, Markus und Thomas mit "Monosex" erfolgreich den Übergang vom reinen Synthi-Pop zu einem anspruchsvollen Electro-Sound mit Einflüssen aus Techno, Trance, Drum'n'Bass und Crossover vollzogen haben, brachen sie mit ihrem 99er Album "Void" mit allen bandeigenen Konventionen und konfrontierten ihre treue Anhängerschaft mit ungewöhnlich krassen und gitarrenlastigen Klängen und demonstrierten mit ihren Single-Auskopplungen "Foreigner" und "Freedom" nichtsdestotrotz ihre ausgeprägte Fähigkeit, wunderbare Ohrwürmer zu produzieren.

Der Sprung ins neue Jahrtausend war auch für DE/VISION mit etlichen Veränderungen verbunden. Nachdem die Band bei WEA nicht mehr ihre musikalischen Visionen in dem Maße verwirklichen konnten, wie sie sich das immer vorgestellt hat, wechselte sie zum Drakkar-Entertainment-Electro-Label e-wave und schrumpfte nach der Trennung von Markus auf ein Duo. Daher auch der Titel des neuen Albums. Mit "Two" kehren Songwriter und Sänger Steffen und Texter Thomas wieder etwas mehr zum eigenen Ursprung zurück, nämlich zu eher elektronisch arrangierten Songs mit starkem Ohrwurmcharakter. "Ich hatte mir vorgenommen, wieder etwas songorientierter zu arbeiten. Die Songs sollten wieder etwas mehr ins Ohr gehen", meint Steffen. "Bei `Void' haben wir die Songstrukturen zerstört, um daraus etwas Neues aufzubauen. Die Idee bei `Two' war dagegen, die Songstrukturen der Vorproduktion weiter auszubauen, den Song also nicht auseinanderzunehmen, sondern auf der Basis der Demoversionen weiterzuarbeiten." Und so haben DE/VISION mit Produzent Georg Kaleve, mit dem die Band bereits seit der Erfolgs-Single "Strange Affection" äußerst fruchtbar zusammenarbeitet, ein Album kreiert, das zwar nachwievor mit einigen Gitarreneinsätzen bei Songs wie "Heart-Shaped Tumor", "State Of Mind" oder "Uncaring Machine" aufwartet, sich aber überwiegend wieder auf rein elektronisch instrumentierte Pop-Songs mit eingängigen Refrains und sanft fließenden Grooves besinnt. Obwohl sich das Album zumeist im eher langsamen und midtempo-Bereich bewegt, kommt dennoch nie Langeweile auf. DE/VISION haben es mit "Two" meisterhaft verstanden, ihren Songs genügend außergewöhnliche Akzente zu verleihen, dass die Spannung bis zum abschließenden "Lonely Day" nicht nur erhalten bleibt, sondern kontinuierlich erhöht wird, um in der fulminanten Hymne "Uncaring Machine" zu gipfeln. Ob mit dem französisch gesprochenen Intro zu "State Of Mind", dem noisig angehauchten "Silent Moan" oder der herrlich schwülstigen Pop-Nummer "Escape The World" - DE/VISION bewegen sich stets souverän im Terrain der elektronischen Ausdrucksmöglichkeiten und verlieren dabei doch nie die extrem eingängigen Melodien und einfühlsamen Texte aus den Augen. Man merkt den meist mindestens fünfminütigen Songs in jeder Sekunde die Spielfreude an, mit der Steffen und Thomas mit Produzent Georg Kaleve und dem zusätzlichen Programmierer und Arrangeur Josef Bach "Two" realisiert haben.

Sie haben mit "Two" ein Album abgeliefert, das sich mehr als jedes DE/VISION-Album zuvor in einem Rutsch wunderbar durchhören lässt und dabei mit immer neuen Ideen überrascht, die den Weg der Songs ins Ohr zu einer wahren Erlebnisreise werden lassen. (Dirk Hoffmann)

Anhang:
- Live: über 275 Konzerte, Skandinavien, Polen, England, Holland, Frankreich, Spanien
- CDs: World Without End, Unversed in Love, Fairyland, Monosex, Void
- MCDs: 15
- Livevideos: Live Moments We Shared, Fairylive
- Projekte: Greencourt featuring DE/VISION , New Rock Conference
- Alter: je dreißig
- Wohnort: Berlin
Homepage: www.devision.de